Häufige Fragen

Was Sie jetzt wahrscheinlich denken

Diese Fragen kommen in fast jedem Erstgespräch. Hier stehen die Antworten schon vorher — auch die unbequemen.

Setzen Sie KI im Kundenkontakt ein?

Nein. Wer bei uns anruft oder schreibt, hat von der ersten Sekunde an einen Menschen. Kein Bot als Vorfilter, keine automatische Erstantwort, kein Sprachmenü.

Intern nutzen wir Technik, wo sie hilft — Wissensdatenbank, Textbausteine, Ticketrouting. Aber sie steht hinter dem Menschen, nicht davor. Wenn Sie einen günstigen Bot suchen, gibt es dafür bessere Anbieter als uns.

Was heißt bei Ihnen „Muttersprachniveau“?

Deutsch, das sich nicht nach Fremdsprache anhört — in Wortschatz, Tempo und Tonfall. Bei uns ist das Einstellungsvoraussetzung, kein Kursziel: Unsere Mitarbeitenden im Kundenkontakt haben studiert — unter anderem Informatik, Germanistik, Anglistik und Ingenieurwissenschaften — und sprechen Deutsch und Englisch fließend.

Praktisch heißt das: Der Kunde denkt während des Gesprächs nicht darüber nach, woher sein Gegenüber kommt. Redewendungen sitzen, Zwischentöne werden verstanden, niemand muss sich wiederholen.

Das ist der Unterschied zwischen „man versteht sich“ und „es fällt gar nicht auf“. Bei Standardanfragen ist das egal. Bei einem verärgerten Stammkunden entscheidet es über den Ausgang.

Merken meine Kunden, dass ausgelagert wurde?

Wir melden uns mit Ihrem Firmennamen, in Ihrer Tonalität und nach Ihren Prozessen. Ziel ist nicht Täuschung, sondern dass der Übergang niemandem auffällt, weil die Auskunft stimmt.

Auffallen würden wechselnde Ansprechpartner und abgelesene Sätze. Genau deshalb arbeiten wir mit festen, kleinen Teams pro Kunde.

Wie ist das mit dem Datenschutz geregelt?

Der wichtigste Punkt zuerst: Wir arbeiten in Ihrer Umgebung. Der Zugriff läuft über Ihren gesicherten Fernzugang — Citrix, VDI oder was bei Ihnen im Einsatz ist. Ihre Kundendaten bleiben damit auf Ihren Servern und verlassen Ihr Haus nicht.

Dazu kommt der übliche vertragliche Rahmen sowie, weil unser Team außerhalb der EU sitzt, die Frage nach der passenden Grundlage für den Zugriff aus einem Drittland.

Welche Konstellation für Sie die richtige ist, hängt von Ihrer Systemlandschaft und Ihren internen Vorgaben ab. Das klären wir gemeinsam mit Ihnen und Ihrem Datenschutzbeauftragten — bevor irgendetwas unterschrieben wird.

Wie ernst wir es meinen, sehen Sie an dieser Website: kein Kontaktformular, keine Cookies, keine Analysewerkzeuge, nichts von fremden Servern nachgeladen. Sie können sich hier vollständig umsehen, ohne uns eine einzige Angabe zu hinterlassen. Was dennoch anfällt, steht in der Datenschutzerklärung.

Wir sind zu klein oder zu speziell für Outsourcing.

Kleine Volumen sind für uns der Normalfall, kein Ausschlusskriterium. Ein Kanal mit ein paar Stunden pro Tag ist ein guter Anfang.

„Zu speziell“ heißt meistens: Es gibt viel Wissen, das nirgends dokumentiert ist. Das ist Arbeit, aber machbar. Unmachbar wird es nur, wenn bei Ihnen niemand Zeit für die Einarbeitung hat — dann sagen wir das vorher.

Wie schnell kann ich wieder aussteigen?

Der Einstieg ist bewusst ein Testlauf mit kurzer Laufzeit und kurzer Frist. Kein Jahresvertrag, damit Sie wenig riskieren und wir liefern müssen.

Weil wir in Ihren Systemen arbeiten, bleibt bei einem Ausstieg alles bei Ihnen. Zugriff entziehen genügt — es gibt keinen Datenexport, der zum Projekt wird.

Was passiert, wenn jemand aus dem Team ausfällt?

Genau dafür ist die Vertretung geregelt: Jeder Kundenbereich wird von mehr als einer Person betreut, und das Wissen über Ihr Produkt liegt dokumentiert vor — nicht nur im Kopf desjenigen, der gerade Dienst hat.

Die vereinbarten Servicezeiten gelten deshalb unabhängig von Urlaub, Krankheit oder Wechseln. Das ist der Unterschied zu einer internen Zweierbesetzung, bei der zwei Ausfälle das Ganze kippen lassen.

Wie stellen Sie die Qualität sicher?

Durch drei Dinge: Stichproben aus laufenden Gesprächen und Vorgängen, ein monatliches Reporting mit Erreichbarkeit und Bearbeitungszeiten, und einen festen Ansprechpartner bei uns, der für Ihren Bereich verantwortlich ist.

Im Bericht stehen auch die Zahlen, die schlecht aussehen. Ein Reporting, das immer grün ist, sagt nichts aus.

Schreiben Sie uns.

Schildern Sie kurz Ihre Ausgangslage. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob wir helfen können — und wenn nicht, sagen wir das auch.